Gründerbrief
In den letzten Jahren ist es kaum zu übersehen: Die Welt erlebt immer mehr Naturkatastrophen, und wir spüren die Folgen des Klimawandels in unserem Alltag.
Die Technologie entwickelt sich rasant weiter — doch fast jeder Fortschritt dient unserem Komfort und unserer Bequemlichkeit.
Anstatt die Natur für unseren Komfort zu opfern, sollten wir die Richtung ändern — und nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur streben.
Das ist die Philosophie, auf der ich Matcha Culture aufbaue. Im Einklang mit der Natur zu leben — das ist kein Slogan auf einer Verpackung, sondern eine tägliche Entscheidung. Was du trinkst. Was du unterstützt. Wem du vertraust.
Ich suche Gleichgesinnte. Menschen, denen nicht egal ist, was hinter ihrer Tasse steckt. Die bewusst wählen — nicht weil es im Trend liegt, sondern weil es sich richtig anfühlt.
Und du — bist du dabei?
Julia Matt
Unsere Farm in Japan
Unsere Teefarm ist ein traditioneller Familienbetrieb, der seit mehreren Generationen besteht und seit Jahrzehnten Bio-Matcha produziert.
Die Matcha-Anbauregion gehört zu den besten und ältesten Japans: die Uji-Region westlich von Osaka. Sie ist bekannt für ihr reines Wasser und ihren nährstoffreichen, pestizidfreien Boden. Das Klima ist ideal – der Nebel der Flüsse Uji und Kizu hält die Teepflanzen feucht und schützt sie vor Frostschäden.
Traditionell schützen die Teebauern die Pflanzen mit Schilfmatten und Bambus vor der Sonne. Dadurch steigt der Chlorophyllgehalt in den Blättern, und der Geschmack wird besonders mild. Der Anbau erfolgt vollständig ohne Pestizide.
Oishitaen: Teeanbau im Schatten
Etwa im April, kurz nachdem die neuen Triebe an den Teesträuchern erscheinen, werden die Felder abgedeckt – so sind die Pflanzen fast vollständig vor Sonnenlicht geschützt. In Uji werden seit Jahrhunderten Schilfmatten auf Bambusgestellen ausgebreitet. Heute nutzen nur noch wenige Teebauern diese traditionelle Methode.
Der Schatten ermöglicht es den Teepflanzen, Nährstoffe zu konzentrieren und zu vermehren. Sträucher, die keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, produzieren deutlich mehr Chlorophyll. Ebenso wichtig ist L-Theanin – die Aminosäure, die für den charakteristischen Umami-Geschmack des Tees verantwortlich ist. Schattenanbau bewahrt diesen feinen, ausgewogenen Geschmack.
Chatsumi: Teeernte
Die erste Ernte des grünen Matcha-Tees beginnt Ende April und endet Ende Mai. Nachdem die Blätter gepflückt wurden, treiben neue nach, die Ende Juni und Anfang Juli geerntet werden. Die dritte Ernte des Jahres findet im August statt.
Mit jeder weiteren Ernte wird der Tee etwas milder, weniger farbintensiv und verliert an Aroma. Selbst innerhalb einer einzelnen Ernte unterscheiden sich die Blätter in ihrer Qualität – für Premium-Tee werden ausschließlich die Blattspitzen mit den zwei jüngsten Blättern gepflückt.
Unsere Qualität
Unsere Qualität – geprüft und zertifiziert